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Dienstag, 25. April 2017

Kontrastprogramm

Beim Methodangeln gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Situationen, die kontrastreicher nicht sein könnten und deshalb vom Angler eine sehr unterschiedliche Herangehensweise erfordern.

 
Sind die Wassertemperaturen warm, suchen die Fische aktiv nach Futter und beginnen, einmal am Futterplatz angekommen, zu fressen, ohne dass der Angler dazu großartige Überzeugungsarbeit leisten muss. Seine Arbeit besteht in dieser Situation im Wesentlichen darin, durch regelmäßiges Füttern einerseits genügend Köder auf den Grund zu bringen, um die Fische dauerhaft zu halten und andererseits dem Fisch einen unverdächtigen Hakenköder anzubieten, der dem Futtermaterial in Größe, Form, Farbe und Textur entspricht, um sie dann auch tatsächlich fangen zu können.
Ein ganz anderes Bild ergibt sich bei kalten Temperaturen, wenn die Fische träge werden, kaum noch umherziehen und die Nahrungsaufnahme einschränken. Zunächst einmal müssen die wenig aktiven und sogar scheu gewordenen Fische zum Futterplatz gelockt werden. Ich persönlich verwende dazu eine dunkle Mischung aus je 250g Method BBQ Halibut und Green Mussle und gebe zur Steigerung der Lockwirkung noch je zwei Esslöffel Method BBQ Extrem Powder Halibut und Green Mussle hinzu. Befindet sich ein Fisch in der Nähe, wird er von dieser Mischung angezogen.
Der wichtigste Unterschied in der Herangehensweise liegt jedoch im Futterrhythmus und in der Wahl des Hakenköders. Bei trägem Beißverhalten wirkt sich allzu häufiges Füttern eher nachteilhaft aus, da es die beißfaulen Fische nur vom Hakenköder ablenkt und man beim Nachfüttern kostbare Zeit verliert. Beim Hakenköder gilt zu beachten, dass er etwas größer als gewöhnlich und vor allem auffällig sein sollte, so dass der Fisch direkt auf ihn aufmerksam wird. In diesen Fällen vertraue ich dem Pink Tuna Method Dumble aus dem Hause Radical und dem dazu passenden Pink Tuna Neon Powder.
 Der Dumble wird am Haken befestigt, kurz in eine Köderschale mit Wasser getaucht und anschließend im Neonpuder gewendet. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden, je nachdem wie dick die Neonschicht werden soll und bietet einen zweifach positiven Effekt: die Puderschicht spricht durch ihren extrem fischigen Duft den Geschmackssinn und durch die auffällige Farbe auch den Sehsinn der Fische an. 
 Der Fisch hat keine andere Wahl, der Hakenköder wird ihn magisch anziehen und zum Biss verleiten.
Versuchen Sie es, der Erfolg bleibt mit Sicherheit nicht aus!

Christian Dörr
Team Browning Saarland



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