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Montag, 7. November 2016

Sichtungsangeln des deutschen Feeder Nationalkader

Am frühen Mittwochmorgen machte sich Teamangler Michael Feyahn auf den Weg zur Kadersichtung nach Tiel an den Amsterdam Rhein Kanal. Für diese hatte er sich beim diesjährigen Feedertreff in Abbendorf durch seine guten Leistungen empfohlen.

Morgens um 9 Uhr kam er an der Strecke nach rund 400km fahrt wohlbehalten an. Der Mittwoch sollte dazu dienen, das Tackle abzustimmen und ein wenig das Gewässer kennenzulernen. Leider konnte er an diesem Tag nicht viele Erkenntnisse sammeln. Abends stieß dann Alex Sauer hinzu, der Michael die nächsten Tage unterstütze.
 





Donnerstags morgens ging es dann zur Vorbesprechung und Auslosung ins Anglerheim des ortsansässigen Angelvereins (H.E.A.T.H Brasem) aus Tiel der die Strecke zur Verfügung stellte und morgens für Kaffee und Snacks sorgte. Nach der Auslosung des Sektors und des Startplatzes für jeden der 29 von 51 eingeladenen Angler die durch Kurt Kricke und Peter König vorbildhaft vorgenommen wurde,ging es an die Strecke.

1.Durchgang Startplatz 61 Sektor B
Da die ganze Woche vorher noch Gewichte von 4 bis 5 kg gefangen wurden entschied er sich die Köder wie folgt aufzuteilen:
0,5 l kleine Mücken
0,75 l Caster
0,5 l Dendros
0,25 l Pinkis
0,25 l Maden
50 ml große Hakenmücken
Als Tackle benutzte er an allen 4 Tagen die Ruten aus der King Range von Browning in 3,60m und 3,90m.
Rollen waren Black Magic Burner von 630 bis 650 bespult mit 0,10er geflochtener und jeweils 5 m Schlagschnur (Browning Koschrig in 0,26er).
Nach der Köderkontrolle begann begann er den Platz auszuloten und fand auf 43m eine saubere Stelle auf der er den Korb ohne Hänger ungefähr 2m über den Untergrund ziehen konnte.
Als Startfütterung sollten 5 Körbe mit wenig Mücken und Caster ausreichen.
Um 10 Minuten vor 11 kam der erste Signal zur Startfütterung.Um 11Uhr begann das Angeln und es stellte sich heraus das wiedereinmal alles anders war als in den Tagen zuvor. Die Fische waren extrem scheu und beißfaul. Die Strategie die sich Michael zurechtgelegt, hatte stellte sich als viel zu aggressiv heraus und die Bisse blieben aus. Nach etwa der Hälfte des Angelns stellte Michael auf eine kürzere Bahn um um wenigsten noch ein paar Mini-Rotaugen zur Schadensbegrenzung zu fangen. So konnte er noch 10 Rotaugen für 140g und einer geteilten 5,5 im Sektor retten.

Abends ging es dann mit einigen anderen Teilnehmern zum Essen, dort konnte man auch die Eine oder Andere Information erhalten und die gesammelten Eindrücke austauschen, hier für nochmal herzlichen Dank.
Im Hotel angekommen beratschlagte man sich über die weitere vorgehensweise und entschied das weitere Vorgehen am nächsten Tag.

2.Durchgang Startplatz 71 Sektor C
Aufbau wie gehabt.
Köder bestanden aus:
0,5 l kleinen Mücken
0,5l Pinkis
0,25 l Wurm und 0,25l Caster
50ml Hakenmücken
Das selbe Prozedere wie am ersten Tag. Die Angelentfernung lag heute bei 53m. Wiederum sehr schwierig an Fisch zu kommen. Es stellte sich heraus das kleine Hakenköder wie Mücken und Mini-Mistwurm den größten Erfolg brachten, aber die Ködermenge immer noch zu viel war die Michael ins Wasser brachte. So waren es am Ende des Tages 100g die für die 4 im Sektor reichten.
Nach intensivem Gespräch mit Jens Koschnik änderte Michael seine Ködertaktik komplett!
Freitags abends stieß nun noch Patrich Vreden hinzu, der für das Bildmaterial zuständig war.
3.Durchgang Startplatz 78 Sektor D
Köder:
0,5 l Kleine Mücken
wenige Pinkis+ 50ml Hakenmücken
Minimistwürmer für den Haken.
Hier fand Michael eine sauberen Platz auf 48m. Die Anfangsfütterung bestand aus 5 Körben nur mit wenig Mücken. Desweiteren entschied er sich alle 5 Minuten neu auszuwerfen und nach jedem Schiff(wovon es sehr viele gab) 3 schnelle Körbe zu setzen. Die Strategie ging auf und er konnte eine 2 mit 1160g angeln!
4.Durchgang Platz 54 A Sektor
An der Strategie gab es nichts zu ändern. Der Platz war wiederum bei 48m sauber. Eine wesentliche Veränderung zu allen Tagen war der starke Nebel in Stunde 1&2 des letzten Durchgang. Hier ist besonders anzumerken das viele Teilnehmer trotz nahe zu NULL SICHT, unheimlich genau fischten. Respekt für diese Leistung muss man neidlos Anerkennen. Am Ende des Tages war es die 3 mit 1840g.

Nun war gespanntes Warten angesagt! Man traf sich wieder im Anglerheim des ASV Tiel zur Schlußbesprechung und zur Verkündung der Ergebnisse.
Man muss sagen Klasse setzt sich durch. Die jeweiligen Sektorengewinner hießen Stefan Schnirring, Jens Koschnik, Felix Scheuermann und Klaus Barthel.
Michael wurde mit einem 12 Platz belohnt. Gut gemacht!
Und viel glück auf deinem weiteren Weg im Nationalkader!

Abschließend ist hervorzuheben der freundschaftliche und höchst faire Verlauf der Veranstaltung und die Organisation von Kurt Kricke und Peter König!

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Mit sportlichem Petri Heil
Team Browning Saarland